Die Absicherung betrieblicher Risiken steht bei mittelständischen deutschen Unternehmen an erster Stelle, wenn es um Versicherungen geht. Das ist das wichtigste Ergebnis des "Plansecur-Report: Finanzbranche 2020", der auf einer Umfrage unter mehr als 100 Beratern des Finanzvertriebs Plansecur basiert. Die Berater sollten Auskunft darüber geben, welche Themen ihre Firmenkunden am meisten bewegen.

Demnach stehen bei 70 Prozent der Befragten Betriebsrisiken und der Schutz vor diesen an erster Stelle. Dabei gehe es keineswegs nur um Betriebsunterbrechung oder ähnliche Corona-bedingte Folgen, sondern auch um die Abwehr von Cyberangriffen. So verzeichnen immerhin 46 Prozent der Berater eine rege Nachfrage nach Cyberversicherungen. "Dem Mittelstand sind die Risiken unternehmerischen Handelns überwiegend bewusst, und er sorgt vor", kommentiert Plansecur-Geschäftsführer Johannes Sczepan.

Absicherung von Mitarbeitern
Die Versorgung der Mitarbeitenden und der Entscheidungsträger sei ebenfalls ein Top-Thema in den Gesprächen zwischen Finanzberater und Unternehmensleitung. 58 Prozent der Befragten gaben an, dass die Mitarbeiterversorgung ein wichtiger Punkt für die Firmen sei, für 19 Prozent sogar ein sehr wichtiges. Die Versorgung auf Entscheiderebene stufen 51 Prozent als wichtig und 38 Prozent als sehr wichtig in der mittelständischen Wirtschaft ein

Nicht ganz so beliebt ist hingegen laut der Studie die betriebliche Krankenversicherung. Die Mehrheit von 53 Prozent hält dieses Thema für weniger bedeutsam. Nur gut ein Drittel (36%) stuft es als wichtig oder gar sehr wichtig ein. "Dabei hilft ein überzeugendes Gesundheitsangebot für die Beschäftigten den Unternehmen enorm im Kampf gegen den Fachkräftemangel", gibt Sczepan zu bedenken. "Eine betriebliche Krankenversicherung stellt für die Beschäftigten eine leicht verständliche und flexible Ergänzung zur privaten Vorsorge dar. Mit dem freiwilligen Angebot zeigen Unternehmen, dass ihnen ihre Beschäftigten und deren Gesundheit am Herzen liegen. Das wird nach Corona noch wichtiger sein als zuvor, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren." (jb)