In unruhigen Zeiten setzen Anleger traditionell auf Gold. Auch aus diesem Grund ist der Preis des Edelmetalls in den vergangenen zwölf Monaten – trotz zwischenzeitlicher Rücksetzer – so kräftig gestiegen. Eine Umfrage der Börse Stuttgart zeigt jetzt, wie viel Gold Privatanleger tatsächlich im Portfolio haben und was ihnen bei Gold-ETCs wichtig ist.

Jeder Zweite hat mehr als zehn Prozent Gold
Von den 1.700 Teilnehmern der Umfrage hatte etwa jeder zweite Anleger einen Gold-Anteil von mindestens zehn Prozent im Portfolio. Als wichtigste Motive nannten die Antwortenden Diversifikation, langfristigen Werterhalt und Schutz in geopolitischen oder wirtschaftlichen Krisen.

Bei Gold-ETCs sind Anlegern drei Aspekte am wichtigsten: Erstens sollte der Emittent einen Sitz in Deutschland haben, was als Zeichen der Vertrauenswürdigkeit gesehen wird. Zweitens ist für die Anleger hohe Liquidität und kurzfristige Handelbarkeit von Bedeutung sowie drittens die Hinterlegung mit 100 Prozent an physischem Gold.

Portfolioschutz und Trading
"Die Handelsaktivitäten bei unseren Produkten zeigen, dass Anleger Gold einerseits als langfristigen Portfolioschutz nutzen, andererseits aber auch für kurzfristige Trades im gegenwärtig volatilen Marktumfeld", sagt Dierk Schaffer, Geschäftsführer der Börse Stuttgart Commodities. (jh)