Ab Mitte Dezember 2019 stellt die V-Bank Geschäftspartnern über ihre Vertriebstochter V-Check die Technik für eine Online-Vermögensverwaltung zur Verfügung. Der Start des Services war schon vor rund einem Jahr angekündigt worden, doch erst jetzt geht es los. Andere Institute, etwa die DAB BNP Paribas oder Weadvise, waren schneller.

Mit dem "Robo-Baukasten" sollen Finanzportfolioverwalter alles erhalten, was zum Aufbau einer eigenen Online-Vermögensverwaltung notwendig ist: von der automatischen Erstellung und Verwaltung eines standardisierten Musterportfolios mit Fonds, ETFs und Aktien über die Online-Depoteröffnung via Video-Ident bis hin zur Vermarktung und Neukundengewinnung im Web. 

"Digitaler Marktplatz"
Zu Beginn werden nach Angaben des Münchner Instituts rund 25 Geschäftspartner die neue Dienstleistung nutzen und entsprechende Online-Strategien anbieten. Initiale Kosten fallen für diese nicht an. Vermögensverwalter zahlen lediglich anteilig eine Kostenumlage, die sich aus der Höhe des betreuten Kundenvermögens und vom Gewinnungsweg ableitet.

Zusammen mit der Online-Vermögensverwaltung startet auch die integrierte Vertriebsplattform www.v-check.de. Dabei handelt es sich laut der V-Bank um einen digitalen Marktplatz, der auf vermögende Privatanleger abzielt. Diese können dort aus zahlreichen Vermögensverwaltern und deren Strategien wählen. "Zugleich sollen über die Plattform neben Volumen für die dort angebotenen Online-Strategien auch hochwertige Interessenten für die individuelle Vermögensverwaltung generiert werden", schreibt die Bank. (jb)