In Deutschland dünnen immer mehr Banken ihre Filialnetze aus. In den USA geht JPMorgan den genau entgegengesetzten Weg: Der auf Privatkunden ausgerichtete Geschäftsbereich der Großbank wird 2019 bis zu 90 neue Filialen zu eröffnen und dabei rund 700 neue Banker einstellen, wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet. Im Vorjahr hatte die Bank angekündigt, bis 400 Geschäftsstellen neu aufzubauen, wovon 30 Prozent sich an Kunden mit kleineren und mittleren Einkommen wenden sollen.

Hintergrund ist der harte Wettbewerb zwischen den drei nationalen Platzirschen Bank of America, Wells Fargo sowie JPMorgan um Marktanteile bei Krediten und Geldeinlagen von Kunden. Die Bank of America hatte daher schon Anfang 2018 entschieden, bis 2021 mehr als 500 neue Vorortpräsenzen im ganzen Land zu eröffnen, so Reuters. (jb)