Vor allem die Singles unter den Bundesbürgern fühlen sich finanziell eingeschränkt. Das geht aus dem Selbstbestimmungsbarometer von Swiss Life hervor, für das der Versicherungs- und Finanzberatungskonzern rund 1.000 Personen in Deutschland befragt hat. Nur 36 Prozent der Single-Haushalte gaben dabei an, mit ihren finanziellen Mitteln ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Einen ähnlichen Wert erreichten mit 39 Prozent Familien mit Kindern. Kinderlose Paare blickten mit 45 Prozent zwar zuversichtlicher auf ihre Finanzen, allerdings sei auch hier der Wert zum Vorjahr gesunken.

Insgesamt fühlen sich der Umfrage zufolge derzeit 31 Prozent der Menschen in Deutschland aufgrund der eigenen finanziellen Situation gestresst. 2021 waren dies 26 Prozent, im Corona-Jahr 2020 sogar 34 Prozent und 2019 lediglich 15 Prozent. "Die vielen Krisen dieser Zeit und die mittlerweile deutlich spürbare Inflation trüben die finanzielle Zuversicht und gefühlte Selbstbestimmung der Menschen“, kommentiert Jörg Arnold, CEO von Swiss Life Deutschland, die Ergebnisse des Selbstbestimmungsbarometers. (fp)