Prokrastination statt Performance: Wenn es um den Aufbau eines auskömmlichen Finanzpolsters für später geht, scheint dem Durchschnittsdeutschen ständig was dazwischenzukommen. Das nächste Urlaubsziel, der Termin zum Wechsel der Sommerrreifen oder die Wahl der Mitbringsel zur Grillparty am Wochenende: Immer gibt es vermeintlich Dringlicheres als die Frage, wann und wie das Thema Zukunftsvorsorge konkret gelöst wird. Doch gerade in Sachen Vorsorgeplanung sollte der Leitgedanke vernünftigerweise eigentlich lauten: Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!

Inneren Schweinehund an die Kette legen
Erfahrene Berater wissen leider nur allzu gut: Altersvorsorge, Vermögensaufbau, Finanzplanung – für die meisten Bundesbürger sind das lästige Themen. So haben sich 39 Prozent der Deutschen allen gutgemeinten Aufrufen und leicht nachprüfbaren Daten über den schleichenden Vermögensverzehr via Sparbuch zum Trotz noch nicht mit einer ernstzunehmenden privaten Vorsorge für den Ruhestand beschäftigt, wie eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Yougov ergeben hat. Häufig scheitert die Planung, weil die Kenntnisse fehlen. Und wer doch einen Sparvertrag abschließt, setzt nicht selten auf die falschen Finanzprodukte.

Scalable Capital, Deutschlands führender Robo-Advisor, nennt einige weitverbreitete Klischees, die Menschen bei der Altersvorsorge teuer bezahlen und die vorausschauende Berater deshalb unbedingt knacken müssen – eine Auswahl davon finden Sie in unserer Fotostrecke oben. (mb/ps)