Versicherungsvermittler kommen ihrer seit 2018 durch die IDD vorgeschriebenen Weiterbildungspflicht von jährlich 15 Stunden fleißig nach. Im ersten Halbjahr 2019 haben bislang 32.816 Vertriebler, die sich der freiwilligen Weiterbildungsinitiative "Gut Beraten" angeschlossen haben, die 15 Lernstunden absolviert. 

Vor allem aber haben insgesamt rund 147.000 Personen, die bei der Initiative aktiv ein sogenanntes Weiterbildungskonto für den Nachweis dieser Pflicht nutzen, seit Jahresbeginn im Durchschnitt 13 Stunden ins Lernen investiert. Damit fehlen ihnen nur zwei Zeitstunden zum Pflichtsoll. Das geht aus der Statistik von "Gut Beraten" für das erste Halbjahr 2019 hervor. 

Auch angestellte Außendienstler bei "Gut Beraten"
Die Zahlen der Initiative sind durchaus ein Indikator für das Lernverhalten der Vermittler.  Bei "Gut Beraten" sind knapp 68.000 Ausschließlichkeitsvertreter, fast 29.000 Makler und rund 9.000 Mehrfachagenten registriert. Das ist mehr als die Hälfte der 199.000 Vermittler, die der Deutsche Industrie- und Handelskammertag in seiner Statistik der gewerblichen organisierten Vertriebler im Versicherungsbereich ausweist. Hinzu kommen fast 40.000 bei Versicherungsgesellschaften angestellte Vermittler sowie rund 30.000 Personen, die im Innendienst bei Versicherern oder Vermittlern arbeiten, weil sie Kundenkontakt haben, aber ebenfalls auf die Schulbank müssen.

Über 173.000 Registrierungen
Die Initiative meldet außerdem neue Mitglieder. So sei die Zahl der Bildungskonten im zweiten Quartal 2019 um weitere 3.095 auf exakt 173.660 Konten gestiegen. Seit Jahresbeginn wurden damit 7.621 neue Bildungskonten eingerichtet. Das entspricht einem Zuwachs von 4,6 Prozent im ersten Halbjahr 2019. (jb)