Die Ergebnisse der Studie, die Arbeitssoziologen der Universität Jena im Auftrag der Gewerkschaft Verdi verfasst haben, sind bitter: Mehr als 80 Prozent der Mitarbeiter in Volks- und Raiffeisenbanken empfinden das Gehaltsgefüge in ihrem Institut als ungerecht. Genauso viele fühlen sich bei der Arbeit gehetzt. Jeder Zweite muss häufig Abstriche bei der Qualität seiner Arbeit machen, um sein Pensum zu schaffen. Nur jeder Dritte kann regelmäßig eigene Ideen in seine Arbeit einbringen. Und fast 30 Prozent der Befragten würden den Job wechseln, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten (FONDS professionell ONLINE berichtete ausführlich).

In anderen Filialbanken sei die Situation sei keinesfalls besser, beteuert Verdi. Deckt sich das mit Ihrer Erfahrung als Finanzprofi? Oder überzeichnet die Umfrage Ihrer Ansicht nach die Realität, weil hauptsächlich gewerkschaftsnahe Mitarbeiter befragt wurden? Um das zu erfahren, hat FONDS professionell ONLINE Ende Januar eine Online-Umfrage gestartet. Zahlreiche Finanzberater haben schon daran teilgenommen. Sie noch nicht? Dann holen Sie das schnell nach – Ihre Meinung interessiert uns!