Das Lager der Finanzanlagenvermittler mit Erlaubnis nach Paragraf 34f Gewerbeordnung (GewO) ist den vergangenen drei Monaten weitgehend stabil geblieben. Dagegen ist die Gruppe der Honorar-Finanzanlagenberater mit Erlaubnis gemäß Paragraf 34h GewO erneut vergleichsweise stark geschrumpft. Das zeigt die aktuelle Statistik des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zum Vermittlerregister bezogen auf das zweite Quartal 2020.

Demnach gab es Ende Juni 2020 insgesamt 202 34h-Berater. Das sind immerhin neun weniger als Ende März des laufenden Jahres. Die kleine Gruppe hatte erst in den Monaten Januar bis März 2020 14 Neuzugänge verzeichnen können. Dagegen vergrößerte sich die ebenfalls kleine Gruppe der Honorar-Immobilardarlehensberater gemäß Paragraf 34i GewO um drei auf 674.


In der Bildergalerie oben hat FONDS professionell ONLINE die wichtigsten Zahlen aus dem DIHK-Register zu den 34f-Vermittlern, den 34i-Vermittlern und -Beratern sowie zu den 34h-Beratern grafisch aufbereitet – einfach weiterklicken!


Ferner zählte der DIHK 37.871 34f-Vermittler – 69 weniger als im ersten Quartal des laufenden Jahres. Immerhin 271 neue Personen registrierte der DIHK in der Liste der gewerblichen Immobiliardarlehensvermittler, sodass insgesamt 53.746 über eine Erlaubnis gemäß Paragraf 34i GewO verfügen. Über die Gründe für den Rückgang bei den Finanzvermittlern und -beratern lässt sich nur spekulieren. Möglicherweise hat der drohende Aufsichtswechsel von den Industrie- und Handelskammern hin zur Bafin dafür gesorgt, dass einige Finanzprofis ihre Erlaubnis zurückgegeben haben. (jb)