Die Zahl der gewerblichen Immobiliardarlehensvermittler ist zum ersten Mal seit Einführung der erforderlichen Erlaubnis gemäß Paragraf 34i Gewerbeordnung (GewO) vor knapp drei Jahren gesunken. Dagegen gibt es 14 Personen mehr, die als "Honorar-Immobiliardarlehensberater“ auftreten.

Das Lager der Finanzanlagenvermittler (34f GewO) ist ebenfalls leicht geschrumpft. Unverändert ist die Zahl der  Honorar-Finanzanlagenberater mit Erlaubnis nach Paragraf 34h GewO, wie aus dem Vermittlerregister des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zum Stichtag 1. April hervorgeht.


In der Chartgalerie oben hat FONDS professionell ONLINE die wichtigen Statistiken zu Vermittlern mit Erlaubnis gemäß Paragraf 34f, 34h und 34i GewO grafisch aufbereitet.


Im Detail hatten Anfang April 51.264 Personen eine Zulassung gemäß Paragraf 34i GewO. Anfang des Jahres waren es 388 mehr gewesen. Zugleich führt das Register nun 658 Honorar-Immobiliardarlehensberater“ – nach 644 im Quartal zuvor.

Warum das Lager der 34i-Vermittler nun erstmals schrumpfte, sagt die Statistik nicht. Man kann aber begründet vermuten, dass ein Zusammenhang mit dem Rückgang bei den Versicherungsmaklern besteht: Einige Gewerbetreibende haben schließlich mehrere Erlaubnisse.

Bei den 34f-Vermittlern haben sich genau 100 aus dem DIHK-Register streichen lassen, welches im Moment 37.784 Finanzvermittler führt. Null Veränderungen gab es bei den Honorar-Finanzanlagenberater: Anfang des Jahres waren 191 registriert, wie jetzt auch. (jb)