Deutsche Start-ups konnten im ersten Halbjahr 2018 insgesamt 2,4 Milliarden Euro von Investoren einsammeln. Das sind sieben Prozent weniger als im Vorjahr, geht aus dem Start-up-Barometer der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) hervor. Das Transaktionsvolumen reiner Risikokapitalinvestitionen – ohne Berücksichtigung von Börsengängen – stieg im ersten Halbjahr hingegen um 3,5 Prozent auf den neuen Höchststand von 2,2 Milliarden Euro.

Erstmals sind dabei in diesem Jahr sogenannte Initial Coin Offerings (ICOs), bei denen Anleger Token statt Aktien erwerben, signifikant als neue Finanzierungsform in Erscheinung getreten: Insgesamt nahmen deutsche Start-ups im ersten Halbjahr bei 13 ICOs insgesamt 250 Millionen Euro ein. Im Vorjahr war nur eine derartige Transaktion gezählt worden, die elf Millionen Euro einbrachte. Für das Start-up-Barometer berücksichtigt EY Unternehmen, deren Gründung höchstens zehn Jahre zurückliegt. (cf)