Chefwechsel, Skandale und Sparprogramme – die Deutsche Bank mag derzeit nicht zu attraktivsten Arbeitgebern gehören. Doch eine Ausbildung bei Deutschlands größtem Geldhaus sei "gefragt wie eh und je", ließ das Institut nun per Mitteilung verlautbaren. Immerhin 660 Schulabgänger würden diesen Sommer eine Ausbildung oder ein duales Studium im Konzern beginnen. Das seien 40 junge Frauen und Männer mehr als noch im vergangenen Jahr.

Nicht jedes Jahr hält das gebeutelte Institut es für nötig, die Zahl der Auszubildenden per Medieninformation zu feiern. Im Pressearchiv der Bank findet sich die letzte Mitteilung zu diesem Thema im Sommer 2014. Damals begannen 800 junge Menschen ihre Ausbildung in dem Konzern – 150 mehr als noch 2013, wie die Frankfurter damals frohlockten. Damals absolvierten insgesamt 2.000 junge Menschen eine Ausbildung, dieses Jahr sind es 1.700. Und von den 660 Neuzugängen des Jahres 2018 beginnen übrigens rund 370 bei der Postbank – und "nur" 290 bei der Deutschen Bank selbst. (ert)