Mark Karpeles, ehemaliger Vorstandschef der stillgelegten japanischen Bitcoin-Börse Mt. Gox, könnte wegen mutmaßlicher Veruntreuung zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt werden, wie das Krypto-Portal "Cointelegraph" unter Berufung auf die japanische Tageszeitung Nikkei berichtet. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, 340 Millionen Yen (rund 2,6 Mio. Euro) gestohlen zu haben.

Karpeles, der 2014 beim großen Hackangriff auf Mt. Gox, bei dem 850.000 Bitcoin (2,53 Mrd. Euro) geklaut wurden, die Leitung inne hatte, beteuert seine Unschuld. Obwohl er mit dem Hackangriff selbst nicht in Verbindung steht, geriet er im Rahmen der Ermittlungen ins Visier der Behörden. (mb)