In Deutschland ist das öffentliche Finanzvermögen von Bund, Ländern, Gemeinden und der Sozialversicherung im Vorjahr erstmals über die Grenze von einer Billion Euro gestiegen. Ausschlaggebend für den Höchstwert von 1.029,3 Milliarden Euro seien insbesondere nicht abgeflossene Mittel aus Kreditaufnahmen des Bundes in der Corona-Krise, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Anstieg 5,7 Prozent. Das öffentliche Finanzvermögen – das unter anderem Bargeld, Einlagen und Wertpapiere beinhaltet – wird abgegrenzt vom nicht-öffentlichen Bereich, dazu zählen Kreditinstitute und private Unternehmen.