Der Verbrauch an Rohstoffen in der Europäischen Union ist im Vergleich zum Jahr 2000 um rund elf Prozent gesunken, wie aus einer Kurzstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervorgeht. Das ist umso bemerkenswerter im Hinblick darauf, dass die Wirtschaftsleistung in der EU in der gleichen Zeit um 24 Prozent gestiegen sei. Damit sei in Europa eine absolute Entkoppelung des Wachstums vom Rohstoffeinsatz gelungen. Die höhere Ressourceneffizienz spare den Betrieben Kosten, belaste Umwelt und Klima weniger, schütze endliche Rohstoffvorkommen und mindere negative soziale Folgen in den Abbauländern.