Der Rückversicherer Munich Re beziffert die weltweiten Schäden durch Naturkatastrophen im ersten Halbjahr 2026 auf 112 Milliarden US-Dollar (98 Milliarden Euro). Das berichtet die Nachrichtenagentur "Bloomberg". Zwar lag die Schadenssumme unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre, dennoch sorgten vor allem außergewöhnliche Hitzewellen in Europa und Nordamerika für Aufsehen. In Deutschland wurde mit 41,8 Grad Celsius sogar ein neuer Temperaturrekord gemessen. Für Versicherer waren indes erneut schwere Gewitter in den USA der größte Schadenstreiber.