Bei der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen in Deutschland gingen im abgelaufenen Jahr 144.005 Verdachtsmeldungen ein. Damit stiegen die von der Anti-Geldwäsche-Einheit bearbeiteten Fälle gegenüber dem Vorjahr um ein Viertel. Besonders hoch bleibt das Meldeaufkommen im Finanzsektor, so die Zollhüter in ihrem Jahresbericht: "Noch immer stammt mit rund 97 Prozent der weit überwiegende Teil der Meldungen aus dem Finanzsektor. Mit einer Zunahme von über 27.000 Meldungen beträgt der Anstieg in diesem Sektor knapp 25 Prozent", heißt es darin.

Aber auch im Zusammenhang mit Kryptowerten stieg das Gesamtmeldeaufkommen überproportional an. Hier hat sich die Zahl der eingehenden Verdachtsmeldungen im Vergleich zum Jahr 2019 mehr als verdoppelt. Insgesamt wurden demnach im Jahr 2020 rund 2.050 Verdachtsmeldungen übermittelt, bei denen der Meldegrund "Auffälligkeiten im Zusammenhang mit Kryptowährungen" angegeben wurde. (cf)