Trotz Corona-Krise ist in Deutschland die Zahl der Unternehmenspleiten im vergangenen Jahr mit 15.841 Insolvenzen auf den niedrigsten Stand seit 1999 gesunken – das waren 15,5 Prozent weniger als 2019, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Grund dafür ist, dass sich die wirtschaftliche Not vieler Unternehmen (noch) nicht in den Zahlen niederschlug, weil die Insolvenzantragspflicht für pandemiebedingte Schieflagen ausgesetzt wurde. Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger stiegen allerdings innerhalb eines Jahres von 26,8 auf 44,1 Milliarden Euro.