Nach fast 20 Jahren kommt die Deutsche Telekom im Streit mit rund 16.000 Kleinaktionären einer Lösung näher, berichtet "t-online.de". Am Dienstag (23.11.) stimmte das Oberlandesgericht Frankfurt einem Vergleichsvorschlag des Bonner Konzerns zu. Sollte der Vergleich angenommen werden, erhalten die klagenden Anleger den im Jahr 2000 geleisteten Kaufpreis zurück, von dem zwischenzeitlich gezahlte Dividenden und ungefähr der heutige Kurswert abgezogen werden. Aufgeschlagen werden hingegen 70 Prozent der üblichen Prozesszinsen. Die Aktien bleiben dann im Besitz der Anleger. Darauf einigten sich die Anlegerschutzanwälte und die drei Beklagten Deutsche Telekom, Bundesrepublik Deutschland und die Staatsbank KfW.