Trotz der Corona-Rezession sinkt die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland in diesem Jahr um neun Prozent auf ein neues Rekordtief von 17.060 Insolvenzen, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Das seien 4.500 Firmenkonkurse weniger als erwartet, heißt es in der Studie. Ein Grund dafür könnten die die staatlichen Corona-Hilfen sein. Wahrscheinlicher sei allerdings, dass es sich bei den 4.500 Firmen um sogenannte "Zombie-Unternehmen" handelt – also Betriebe, die wirtschaftlich eigentlich nicht überlebensfähig sind, aber noch existieren. Grund: In der Pandemie wurden die Meldepflichten zur drohenden Zahlungsunfähigkeit abgeschwächt.