Der Unterkunftsvermittler Airbnb plant unterrichteten Kreisen zufolge, in den nächsten Wochen bei der US-Börsenaufsicht SEC die Unterlagen für einen Börsengang einzureichen, berichtet "Bloomberg". Damit könnten die Anteilscheine bereits im vierten Quartal gehandelt werden. Der seit langem erwartete Schritt würde ein rasches Comeback des prominenten Start-ups bedeuten, nachdem die Coronavirus-Pandemie die Reisebranche ins Trudeln brachte. Die Bewertung der Vermittlungsplattform ist in den vergangenen Monaten offenbar rasant nach unten gegangen. Nachdem im Frühjahr intern noch von 26 Milliarden US-Dollar ausgegangen wurde, soll die Bewertung mittlerweile auf 18 Milliarden geschrumpft sein. Zum Vergleich: Noch 2017 wurde die Airbnb-Bewertung im Rahmen einer Finanzierungsrunde auf 31 Milliarden Dollar taxiert.