Laut einem Bericht der "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf Insider denkt die Deutsche Bank nach, eine größere Zahl ihrer Filialen sowie Postbank-Zweigstellen zu schließen als bislang kommuniziert. Die Zahl belaufe sich nach internen Schätzungen auf 200, allerdings sei noch keine Entscheidung gefallen, heißt es in dem Bericht.

Auf Nachfrage erklärte die Deutsche Bank, dass sie aktuell eine Reihe zusätzlicher Maßnahmen prüfe, "um die bis 2022 gesteckten Ziele in der Privatkundenbank schneller zu erreichen und für ihre Kunden neue Impulse zu setzen". Das Institut will die Kosten in der Privatkundenbank bis 2022 um insgesamt 1,4 Milliarden Euro senken  – und zwar zusätzlich zu den für 2019 erwarteten 200 Millionen Euro.