1.469 beitragspflichtige deutsche Finanzinstitute haben im Vorjahr Pflichtbeiträge von knapp zwei Milliarden Euro in den EU-Abwicklungsfonds eingezahlt – damit hätten die Banken rund 25 Prozent der von ihnen geforderten Gesamtsumme geleistet, berichtet der einheitliche Abwicklungsausschuss (SRB). Der Fonds, der Teil des einheitlichen europäischen Bankenabwicklungsmechanismus (SRM) ist und wird vom Bankensektor finanziert, soll sicherstellen, dass die Kosten für Steuerzahler bei der Abwicklung von ausfallenden Banken möglichst gering bleiben. 3.186 Finanzinstitute in Europa zahlen jeweils einen jährlichen Beitrag, der im Voraus vom einheitlichen Abwicklungsausschuss auf Grundlage eines Risikoprofils festgelegt wird.