Weltweit schnüren Regierungen in der Coronakrise milliardenschwere Hilfspakete. Das treibt die Staatsverschuldung in ungeahnte Höhen, wie eine Studie des Flossbach von Storch Research Institute zeigt. Das erschreckende Ergebnis: Im Durchschnitt der G7-Gruppe würden die öffentlichen Schuldenquoten um fast 22 Prozentpunkte steigen. Das sind sieben Prozentpunkte mehr als in der Finanzkrise zwischen 2008 und 2009. Innerhalb des Euroraums würde die Schuldenquote etwa in Italien von 133 auf 163 Prozent des BIP, in Spanien von 96 auf 120 Prozent und in Deutschland von 59 auf 98 Prozent steigen. Die wichtigsten Euroländer würden sich damit der Hundert-Prozent-Schuldengrenze nähern.