In den ersten sieben Monaten des Jahres haben deutsche Sparer pro Kopf rund 225,53 Euro an Kaufkraft eingebüßt, wie Franke-Media.net berichtet. Bis zum Jahresende steuert der Kaufkraftverlust jedes Einzelnen damit wieder auf die 400,00 Euro-Marke zu. Zum Vergleich: 2018 lag der Kaufkraftverlust pro Einwohner in Deutschland bei 466,19 Euro. Insgesamt lag der Kaufkraftverlust im Juli 2019 bei 2,99 Milliarden Euro – ein Rückgang zum Vorjahr um rund 10,4 Prozent.

Die Prognose für das Gesamtjahr 2019 wurde von den Experten des Fachportals Tagesgeldvergleich.net aktuell leicht angehoben. Bis zum Jahresende wird von einem Kaufkraftverlust in Höhe von rund 32 Milliarden Euro ausgegangen. Ausgehend vom Jahr 2011 und damit dem Beginn der Niedrigzinsphase errechnen die Experten einen kumulierten Kaufkraftverlust von inzwischen mehr als 1.593,07 Euro pro Kopf.