Das Gemälde "Porträt von Elisabeth Lederer" von Gustav Klimt wurde am Dienstag (18.11.) bei Sotheby's in New York für 236,4 Millionen US-Dollar versteigert – den höchsten jemals bei einer Auktion erzielten Preis für ein Werk des Künstlers. Das Porträt einer jungen Frau aus Wien wurde zum teuersten Werk der modernen Kunst, das je unter den Hammer kam – und stellte zugleich einen neuen Rekord für das teuerste Werk auf, das jemals bei Sotheby's verkauft wurde. Nach 20 Minuten intensiver Bietergefechte erhielt schließlich ein unbekannter Käufer den Zuschlag. 

Das Gemälde wurde zusammen mit 23 weiteren Losen versteigert. Die Auktion war Teil der Auflösung der Kunstsammlung des früheren Kosmetikmanagers und Milliardärs Leonard Lauder, der im Juni im Alter von 92 Jahren gestorben ist. Insgesamt brachte die Versteigerung 527,5 Millionen Dollar ein. 

Das Klimt-Porträt übertraf die von Sotheby's angesetzte Schätzung von "mehr als 150 Millionen Dollar" deutlich – und lag weit über den 108,8 Millionen Dollar, die 2023 in London für Klimts "Dame mit Fächer" gezahlt wurden. Zudem überstieg der Preis die 195 Millionen Dollar, die 2022 für Andy Warhols "Shot Sage Blue Marilyn" gezahlt wurden – bislang das teuerste Werk moderner Kunst bei einer Auktion.