Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet große Auswirkungen des Brexit auf die Bankbranche, berichtet die Nachrichtenagentur "Reuters". Voraussichtlich würden am Ende des Prozesses Vermögenswerte von 1,3 Billionen Euro von der britischen Hauptstadt in den Euroraum bewegt, sagte Andrea Enria, Chef der EZB-Bankenaufsicht. "Wir werden im Wesentlichen 24 Banken haben, die umziehen – sieben werden direkt unter der Aufsicht der Europäischen Zentralbank sein und 17 werden unter nationaler Aufsicht stehen, wohin ihre Wahl für den Umzug fiel." Im Zuge der Vorbereitungen auf den Brexit hätten die betroffenen Banken alle von der Aufsicht verlangten Anforderungen erfüllt, so Enria. Ein Notfallplan sei zudem vorbereitet.