Die deutschen Sparkassen haben angesichts der Coronakrise bis Ende April in rund 309.000 Fällen bei Gewerbe- (159.000) und Privatkunden (150.000) anstehende Zins- und Tilgungsleistungen gestundet. Unterm Strich gab es in dem Zeitraum rund 1,4 Millionen Beratungsgespräche mit gewerblichen Kunden, wie der Deutsche Sparkassen- und Giroverband am Mittwoch mitteilte. Dabei sei es unter anderem um die Sicherung des Liquiditätsbedarfs gegangen. Rund 20 bis 30 Prozent dieser Gespräche hätten zur Änderung von Kreditlinien, Aussetzung von Zins- bzw. Tilgungsleistungen oder Anträgen auf Förderdarlehen geführt. Die Vereinbarungen mit privaten Kunden gehen in vielen Fällen zeitlich sogar deutlich über das gesetzliche Moratorium bis Juni hinaus, wie es hieß.