Die Haushalte im Euroraum geben die Ersparnisse, die sie während der Pandemie angesammelt haben, noch immer nur langsam aus – trotz gestiegener Lebenshaltungskosten. Laut Maeva Cousin von "Bloomberg Economics" sind die überschüssigen Bankeinlagen der Bürger im Währungsraum oberhalb von 300 Milliarden Euro geblieben. Ökonomen und Entscheider haben das Geld häufig als potenziellen Puffer gegen steigende Preise angeführt. Analysten der Europäischen Zentralbank fanden jedoch auch heraus, dass nur eine Minderheit der Haushalte überhaupt in der Lage war, einen größeren Teil des Einkommens beiseite zu legen, als die Lockdowns zur Corona-Eindämmung die Möglichkeiten zum Geldausgeben einschränkten.