Das Volumen an Privatkundeneinlagen bei Banken der Eurozone ist in den ersten drei Quartalen 2020 so schnell gestiegen wie nie zuvor. Dies zeigen die Ergebnisse einer Analyse des Fintech-Unternehmens Deposit Solutions auf Basis von Daten der Europäischen Zentralbank (EZB). Demnach haben die Bürger der Euro-Länder zwischen Januar und September 2020 insgesamt 400 Milliarden Euro mehr auf ihre Bankkonten eingezahlt als abgehoben. Die Summe der diesjährigen Netto-Einzahlungen liegt damit bereits jetzt über dem Gesamtjahr 2019 (396 Milliarden Euro).