Angesichts der rasanten Inflation und Realrenditen auf Einlagen in Landeswährung von nahezu null haben private Haushalte und Unternehmen in der Türkei seit September 18,5 Milliarden US-Dollar ihrer Lira-Ersparnisse in Dollar und Euro umgewandelt. Dadurch ist der Anteil der von türkischen Einwohnern gehaltenen Fremdwährung auf 47 Prozent der gesamten Einlagen gestiegen – der höchste Stand seit mindestens 13 Jahren. (mb/Bloomberg)