Das Verfahren gegen den ehemaligen HSH-Nordbank-Chef Dirk Jens Nonnenmacher und vier Ex-Vorstände wegen verlustreicher Geschäfte vor der Finanzkrise wird gegen Geldbußen von insgesamt 4,85 Millionen Euro eingestellt, berichtet die Nachrichtenagentur "Reuters" unter Berufung auf eine Mitteilung des Hanseatischen Oberlandesgerichts. Davon entfielen 1,5 Millionen Euro auf Nonnenmacher. Ein sechster Ex-Vorstand stimmte der Zahlung einer Geldbuße in Höhe von 1,5 Millionen Euro nicht zu und muss sich daher ab Mitte August erneut vor dem Hamburger Landgericht verantworten. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte 2016 die Freisprüche des Hamburger Landgerichts für die ehemaligen HSH-Vorstände aufgehoben.