Der auf einem Tippfehler basierende Flashcrash im europäischen Börsenhandel Anfang Mai wird den Verursacher Citigroup mindestens 50 Millionen Dollar kosten, berichtet "Bloomberg" unter Berufung auf informierte Kreise. Wie zu hören ist, hatte ein Trader der Londoner Handelseinheit Delta One am 2. Mai bei einer Transaktion im frühen Handel fälschlicherweise eine zusätzliche Null eingegeben. Angesichts eines Bankfeiertags arbeitete er von zu Hause aus. Der Fehler löste einen fünfminütigen Ausverkauf des OMX Stockholm 30 Index aus und führte schließlich zu einem Chaos an den Börsen von Paris bis Warschau, bei dem zeitweise 300 Milliarden Euro verloren gingen.