Nicht zuletzt wegen der historisch niedrigen Zinsen wachsen die Schulden von Staaten und Unternehmen rund um den Globus unaufhörlich, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) unter Berufung auf eine aktuelle Studie von Standard & Poor's (S&P). Demnach geht die Ratingagentur davon aus, dass die am Kapitalmarkt gehandelten Schuldpapiere (also in der Regel Staatsanleihen) 2020 auf den Rekordwert von 53 Billionen US-Dollar steigen werden – das entspricht nach Berechnung der Bonitätsprüfer einem Anstieg der Gesamtverschuldung gegenüber dem Vorjahr von fünf Prozent und gegenüber 2015 sogar von 30 Prozent. Sie führen den höheren Mittelbedarf auf das schlechtere konjunkturelle Umfeld und die schwächere Haushaltslage vieler Staaten zurück.