Hedgefonds-Milliardär Bill Ackman treibt einen Deal für die Universal Music Group voran – den Musikkonzern hinter Superstars wie Taylor Swift und Drake. Durch eine Verlagerung der Börsennotierung von der Euronext Amsterdam in die USA soll der Unternehmenswert deutlich steigen.

Ackmans Investmentfirma Pershing Square Capital Management, die mehr als 4,5 Prozent der UMG-Aktien hält, drängt darauf, das Label mit einem in den USA börsennotierten Übernahmevehikel zu fusionieren. Ackman bezifferte den möglichen Wert von Universal Music auf rund 56 Milliarden Euro. Voraussetzung sei, dass eine Notierung in New York sowie eine finanzielle Neuordnung die Bewertung deutlich anheben – auf etwa das 25-Fache der Gewinne, nach derzeit rund dem 16-Fachen.

Der Vorschlag stieß jedoch umgehend auf Skepsis. Ackman benötigt die Zustimmung von zwei Dritteln der Investoren und dürfte zudem kaum an dem französischen Milliardär Vincent Bolloré vorbeikommen, der über seine Familienholding mehr als 18 Prozent an UMG hält und damit größter Aktionär ist. Ohne dessen Unterstützung gilt der Plan als kaum umsetzbar.