Silber hat am Montagmorgen (1.12.) zeitweise 2,4 Prozent zugelegt und ein neues Rekordhoch erreicht. Angesichts fortgesetzter Angebotsengpässe und steigender Erwartungen an eine Leitzinssenkung in den USA spekulieren Händler beim weißen Edelmetall auf eine weitere Hausse. Der Goldpreis hingegen tendiert zum Wochenstart etwas leichter.

Silber stieg bis auf 57,86 Dollar je Unze, bevor ein Teil der Gewinne wieder abgegeben wurde. Der Preis des Edelmetalls hat sich in diesem Jahr verdoppelt und ist sechs Handelstage in Folge gestiegen. Gold hat sich im bisherigen Jahresverlauf um mehr als 60 Prozent verteuert.

Im Oktober ist eine Rekordmenge des Metalls nach London verlagert worden, um eine historische Knappheit am weltgrößten Umschlagplatz für Silber zu entschärfen. Diese Entspannung hat andere Handelszentren unter Druck gesetzt: Die Bestände in Lagerhäusern, die mit der Shanghai Futures Exchange verbunden sind, haben laut Börsendaten jüngst den niedrigsten Stand seit fast einem Jahrzehnt erreicht. Die Kosten für die einmonatige Ausleihe des Metalls bleiben erhöht.