Nach dem turbulenten Börsenjahr 2018 haben sich die Aktienmärkte im ersten Quartal 2019 zwar rasch erholt. Dennoch verzeichnete die europäische Fondsbranche in den ersten drei Monaten Nettoabflüsse in Höhe von 58,3 Milliarden Euro, meldet das Analysehaus Thomson Reuters Lipper. Zwar hätte man angesichts der guten Börsenentwicklung mit Zuflüssen gerechnet, schreibt Detlef Glow, Head of EMEA Research, in seinem aktuellen Rückblick. Die Abflüsse seien aber auf eine Reihe von Unsicherheitsfaktoren zurückzuführen: So würden etwa der drohende Handelskrieg zwischen den USA und China, eine mögliche Rückkehr der Euro-Krise durch die Entwicklungen in Italien und Frankreich und die allgemeine Konjunkturabkühlung Anleger verunsichern. (cf)