Die WestLB ist längst Geschichte: 2012 wurde die einst stolze, zum Ende aber tiefrote Landesbank abgewickelt. Die Rechnung für allzu riskante Deals mit Aktien und Schrottimmobilienanleihen beglich am Ende der Steuerzahler. Und der bekommt demnächst eine neue Quittung ausgestellt. Grund: Die WestLB- Rechtsnachfolgerin Portigon teilte gerade mit, dass sie unter anderem wegen Rückstellungen für krumme Cum-Ex-Geschäfte für 2019 einen Verlust von bis zu 600 Millionen Euro erwartet. Portigon gehört zu knapp 70 Prozent dem Land Nordrhein-Westfalen, die restlichen Anteile hält die NRW Bank. Und diese gehört wiederum zu 100 Prozent dem Land Nordrhein-Westfalen.