Die Zahl der Privatiers in Deutschland ist im Vorjahr auf 627.000 Menschen gestiegen – das sind 68,5 Prozent mehr als im Jahr 2000 (327.000 Privatiers), wie eine Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes für das "Handelsblatt" ergab. Als Privatier gilt demnach, wer seinen Lebensunterhalt überwiegend aus eigenem Vermögen bestreitet – beispielsweise aus Ersparnissen, Zinsen, Mieteinkünften oder Verpachtung. Bemerkenswert ist, dass 6.000 der deutschen Privatiers 2018 unter 18 Jahre alt waren.