Vor rund einem Monat sorgte dieser Fall für Aufsehen: Das US-Rohstoffunternehmen Colonial Pipeline musste nach einem Ransomware-Angriff den Betrieb einer der wichtigsten Rohrleitungen der Vereinigten Staaten zeitweise komplett einstellen – Benzinengpässe in weiten Teilen des Landes waren die Folge. Die EDV-Erpresser forderten 4,5 Millionen US-Dollar Lösegeld in Bitcoin, berichtet die Onlineplattform des Fachmagazins "t3n". Colonial-Pipeline-Chef Joseph Blount ging schließlich Ende Mai auf die Forderung ein und überwies der Hackergruppe namens Darkside insgesamt 75 Bitcoin auf eine entsprechende Wallet. Die Cyberkriminellen sollen zuvor 100 Gigabyte interne Daten gestohlen haben. Nun hat sich das FBI Zugriff auf die von den Hackern genutzte Wallet verschafft und fand dort immerhin noch 63,7 Bitcoin vor, die nach dem jüngsten Kursrutsch noch etwa 2,1 Millionen Dollar wert sind.