In einer neuen Analyse der Deutschen Bundesbank sprechen sich die Autoren für eine Anpassung des Rentenalters an die steigende Lebenserwartung der Bezugsberechtigten aus, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ). Seit den frühen 1960er-Jahren floss jeder Zugewinn an Lebenserwartung in die Rentenzeit. Vergleicht man das Verhältnis von Renten- und Arbeitszeit, machte die Ruhestandsphase im Jahr 1960 noch 30 Prozent aus, bis ins Jahr 2012 stieg die Quote auf 42 Prozent. Erst seither schwächt sich dieser Trend durch die Rente mit 67 etwas ab. Wollte man die Relation bei 40 Prozent stabil halten, müsste das Renteneintrittsalter recherisch demnach auf 69,3 Jahre steigen.