Gold steuert auf den größten Wochenverlust seit sechs Jahren zu, nachdem der Krieg im Nahen Osten die Energiepreise nach oben getrieben und die Erwartungen an Zinssenkungen gedämpft hat. Das Edelmetall wurde am Freitagmorgen (20.3.) knapp unter 4.700 US-Dollar je Feinunze gehandelt und liegt damit auf Wochensicht fast sieben Prozent im Minus – der stärkste Rückgang seit März 2020. Die durch den Konflikt ausgelösten Preissprünge bei Rohöl, Erdgas und Treibstoffen schüren Inflationssorgen und verringern die Aussicht auf sinkende Zinsen. Das als sicherer Hafen geltende Gold ist seit Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran im vergangenen Monat jede Woche gefallen.