2020 war ein Jahr für die Geschichtsbücher. Aufgrund der Corona-Pandemie erlitt die Weltwirtschaft einen starken Einbruch. Das Geldvermögen der deutschen Privathaushalte ist trotzdem gestiegen – gegenüber dem Vorjahr um fast sechs Prozent auf 7,1 Billionen Euro. Das liegt laut DZ Bank Research an der wegen des lockdownbedingten Konsumverzichts historisch hohen Sparquote von 16 Prozent und daran, dass die Einkünfte auch im Jahr der Pandemie kaum gesunken sind. Nach wie vor zeigen sich deutsche Sparer beim Anlegen risikoscheu. Bargeld und Einlagen machen mit über 40 Prozent den größten Teil des Vermögens aus. Nur etwas mehr als sieben Prozent des Geldvermögens haben die deutschen Privathaushalte in Aktien investiert.