Zahl des Tages: 7.176
Die deutsche Kreditwirtschaft hat ihre Maßnahmen zum Schutz von Geldautomatenstandorten in den vergangenen Jahren deutlich ausgeweitet. Banken und Sparkassen investierten dafür annähernd eine halbe Milliarde Euro und setzten bundesweit mehr als 40.000 zusätzliche Schutzmaßnahmen um. Zu den Maßnahmen zählen unter anderem Nachtverschlusssysteme, Einfärbetechnik sowie weitere technische und bauliche Sicherungen. Die verstärkten Sicherheitsvorkehrungen zeigen nach Angaben der Branche Wirkung: Die Zahl der Risikostandorte sank deutlich von 11.527 im Jahr 2023 auf 7.176 Ende 2025.
Die Maßnahmen wurden im Rahmen des "Runden Tisches Geldautomatensprengungen" entwickelt. An dem Gremium sind Vertreter von Banken, Sicherheitsbehörden und der Versicherungswirtschaft beteiligt. Auch nach Vorlage des Abschlussberichts Anfang 2026 soll das Mindestschutzniveau an Geldautomatenstandorten weiterentwickelt werden.














