Der Vorstand der Deutschen Bank hat sich laut einem "Bloomberg"-Bericht unter Berufung auf informierte Kreise zu Gehaltseinbußen bereit erklärt, weil sich die Bank so großen Ärger mit der Aufsicht wegen der Nutzung privater Kommunikationskanäle wie Whatsapp für dienstliche Zwecke unter den Mitarbeitern eingehandelt hat. Auf Boni für das vergangene Jahr, die ab 2023 ausgezahlt werden, sollen die Top-Manager der Bank eine Kürzung von 75.000 Euro hinnehmen, wie eine mit den Plänen vertraute Person berichtet. Das Frankfurter Geldhaus ist eines von mehreren Finanzunternehmen, gegen die US-Behörden wegen der Nutzung privater Kommunikationskanäle ermitteln, die nicht archiviert werden können. Ein Sprecher der Deutschen Bank lehnte eine Stellungnahme ab.