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Die US-Aufsichtsbehörde Commodity Futures Trading Commission (CFTC) zahlt fünf Whistleblowern zusammen mehr als acht Millionen US-Dollar. Die Hinweisgeber hatten Informationen geliefert, die den Ermittlern der Behörde dabei halfen, Gelder für geschädigte Anleger zurückzuholen. Wie die CFTC mitteilte, trugen die Informationen der fünf Personen zum erfolgreichen Abschluss eines Ermittlungsverfahrens bei. Weder die Namen der Whistleblower noch die von ihnen gemeldeten Sachverhalte wurden veröffentlicht.
"Whistleblower wie die heutigen Empfänger ermöglichen es der CFTC, Betrüger zur Rechenschaft zu ziehen und künftiges Fehlverhalten in den von der CFTC beaufsichtigten Märkten zu verhindern", erklärte David Miller, Leiter der Ermittlungsabteilung der Behörde.
Das Whistleblower-Programm der CFTC wurde nach der Finanzkrise 2008 eingeführt. Es soll Marktmissbrauch bekämpfen, indem Personen dazu ermutigt werden, originäre und zeitnahe Informationen über mögliche Verstöße an die Behörde weiterzugeben. Whistleblower können dabei Prämien in Höhe von zehn bis 30 Prozent der eingezogenen Geldstrafen erhalten. Nach Angaben der Behörde wurden seit 2014 insgesamt mehr als 430 Millionen Dollar an Whistleblower ausgezahlt. Die Hinweise führten zu Ermittlungsverfahren mit Geldstrafen von insgesamt mehr als 3,7 Milliarden Dollar.















