Die Coronavirus-Krise und der Ölpreisschock haben eine massive Kapitalflucht aus den Schwellenländern ausgelöst. Im März haben Anleger 83,3 Milliarden US-Dollar abgezogen, wie die Nachrichtenagentur "Reuters" unter Berufung auf Angaben des Institute of International Finance (IIF) mitteilte. "Dieser Rekord-Abfluss von Kapital ist deutlich größer als während der Finanzkrise 2008", erklärte die globale Bankenlobby.