Der erfolgsverwöhnte Elektronik- und Computerriese Apple muss einen Rückschlag eingestehen: Ausgerechnet im wichtigen Weihnachtsquartal verfehlt der Konzern seine eigene Prognose. Der iPhone-Hersteller senkte die Umsatzprognose für die vergangenen drei Monate auf 84 Milliarden Dollar, während zuvor 89 bis 93 Milliarden erwartet worden waren. Die Korrektur gehe vor allem auf die schwächeren iPhone-Verkäufe in China zurück, betonte Konzernchef Tim Cook. Apple habe die wirtschaftliche Abschwächung in dem Land unterschätzt, zu der auch der schwelende Handelskonflikt des Riesenreichs mit den USA beigetragen habe. Investoren reagierten entsetzt auf die Umsatzwarnung und werteten sie als Signal dafür, dass Chinas Konjunkturboom der Vergangenheit angehört. Die Apple-Aktie knickte um satte sieben Prozent ein und riss auch den Dow-Jones-Index mit einem Minus von knapp drei Prozent nach unten. (ps)