Die Heta Asset Resolution, die Bad Bank der ehemaligen Kärntner Skandalbank Hypo Alpe-Adria-Bank International, hat ihre wirtschaftliche Abwicklung abgeschlossen. Nach einer nun beschlossenen weiteren vorzeitigen Endverteilung von 149 Millionen Euro an die Gläubiger steht die endgültige Liquidation auf der Tagesordnung der staatlichen Abbaugesellschaft.

Über die Ausschüttung an die Gläubiger wurde bei einer Hauptversammlung am Mittwoch entschieden, teilte die österreichische Finanzaufsicht FMA mit, die hier als Abwicklungsbehörde fungiert. Die von der Heta verwerteten Vermögenswerte hätten unter dem Strich 10,85 Milliarden Euro erzielt – das entspricht 86,3 Prozent der berücksichtigungsfähigen Verbindlichkeiten. Ursprünglich war mit einer Quote von gerade einmal 46 Prozent gerechnet worden. Zu den Gläubigern der Heta zählten zahlreiche deutsche Banken.