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Usbekistans Zentralbank will einige der führenden internationalen Vermögensverwalter der Wall Street zusammenbringen, um mögliche neue Anlageoptionen für die Währungsreserven des Landes auszuloten. Die Notenbank plant für Mitte September einen Runden Tisch mit Vertretern von Unternehmen wie Goldman Sachs, Blackrock und JP Morgan Chase. Gemeinsam sollen mögliche Anlagewege erörtert werden, sagte Zentralbankchef Timur Ishmetov in einem Interview in Taschkent.
Die Reserven der Notenbank sanken offiziellen Daten zufolge von 66,3 Milliarden US-Dollar zu Jahresbeginn auf 64,3 Milliarden Dollar im Juli. Gold macht mit 87 Prozent den weitaus größten Teil davon aus. Usbekistan kaufte im ersten Halbjahr netto 41 Tonnen Gold und war damit nach Angaben des World Gold Council in diesem Zeitraum der zweitgrößte Käufer des Edelmetalls weltweit. "Gold hat sich bislang als die beste Anlage erwiesen", sagte Ishmetov. "Grundsätzlich sind wir mit der Situation zufrieden, aber das wird nicht immer so bleiben – die Preise werden nicht einfach immer weiter steigen."













